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Vanillekipferl

Vanillekipferl
Vanillekipferl

Feine Vanillaromen duften herrlich aus dem Ofen durchs ganze Haus. Das Vanillekipferl-Rezept meiner Oma wurde über Generationen vererbt und beschert Euch leckere Plätzchen und gelingt garantiert.

Vanillekipferl ist das beliebteste Weihnachtsgebäck in Deutschland. Mein Rezept braucht nur wenige Zutaten wie Mehl, Mandeln, Butter, Zucker und Vanille. Besonders gut schmecken die Vanillekipferl nicht nur mit Vanillezucker, sondern auch mit zusätzlich frisch ausgekratztem Mark einer Vanilleschote.

Die Plätzchen vergehen auf der Zunge. Sie sollten zart und mürbe schmecken. Die Vanillekipferl  werden im handumdrehen aufgegessen sein und ihr werdet nachbacken müssen.

Welche Zutaten braucht ihr für die Vanillekipferl?

Der feine Mürbeteig erhält erst durch eine ausgekratzte Vanilleschote sein klassisches Aroma. Zusätzlich verwende ich noch selbstgemachten Vanillezucker oder als Alternative könnt ihr auch den gekauften Vanillezucker verwenden.

Eine Vanilleschote ist teurer als künstliche Vanille. In letzter Zeit habe ich im Supermarkt öfter Vanillemühlen entdeckt in denen sich Vanilleschoten befinden. Ausprobiert habe ich diese allerdings noch nicht.

 

Ansonsten braucht ihr für den leckeren Teig:

  • Weizenmehl Type 405. Ihr könnt das Weizenmehl auch durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen.
  • Gemahlene Mandeln - blanchiert oder einfach nur gemahlen. In diesem Rezept habe ich einfach nur gemahlene Mandeln verwendet. Blanchierte Mandeln sind heller und schmecken noch ein bischen feiner.
  • Butter - diese sollte gekühlt sein. Auf keinen Fall solltet ihr die Butter durch Margarine ersetzen. Die Butter ist wichtig für die Konsistenz.
  • Zucker - hier verwende ich herkömmlichen weißen Zucker.
  • Puderzucker oder Kakao-Glasur.

Tipps zum Plätzchenbacken

Die Plätzchen sind trocken und fallen auseinander? Ich verrate Euch ein paar Tipps zum Gelingen der Vanillekipferl.

  • Der Teig sollte im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen. Die Kälte ich wichtig für die spätere Konsistenz der Plätzchen. Sie verhindert das Brechen der Pllätzchen nach dem Backen. Die Butter muss kalt sein. Eure Hände sollten kalt sein beim Formen.
  • Beim Formen der Vanillekipferl sollte nicht zuviel Mehl auf der Arbeitsfläche sein, sonst werden die Plätzchen zu mürbe und brechen ebenfalls.
  • Wenn die Spitzen der Plätzchen beim Backen eine leichte, bräunliche Färbung angenommen haben dann sind sie fertig. Auch wenn die Vanillekipferl noch weich sind, sie backen noch nach.
  • Die Vanilleschote schneidet ihr am besten mit einem spitzen Küchenmesser längs auf. Dann klappt ihr die Seiten weg und kratzt das Mark heraus.
  • Kalte Butter lässt sich schwieriger verarbeiten als zimmerwarm. Deshalb hilft es, wenn ihr die kalte Butter in kleine Stückchen schneidet.
  • Zügige Verarbeitung ist wichtig wegen des Kälteverlustes.
  • Achtet auf die gleiche Größe der Plätzchen, damit die Plätzchen gleichmäßig backen.
  • Die Keksdose aus Aluminium ist der ideale Aufbewahrungsort. Darin sind die Vanillekipferl etwa zwei Wochen haltbar.

Wenn ihr noch mehr leckere Weihnachtrezepte sucht, dann schaut doch mal in meiner Rubrik Weihnachten vorbei.

Los geht's...

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 210g Butter
  • 80g Zucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Backpapier
  • 1 Pkg. Puderzucker
  • Kakao-Glasur

 

Zubereitung

Schritt 1:

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem Teig verkneten oder mit der Küchenmaschine z.B. der KitchenAid Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten lassen.

Ofen auf ca. 150°C Umluft vorheizen.

Schritt 2:
Die Hälfte des Teiges zu einer langen Wurst rollen und mit einem Messer ca. 7-8 cm breite Stücke abschneiden.

Schritt 3:

Diese Stücke zu Hörnchen formen und auf ein Blech mit Backpapier legen.

Schritt 4:

Bei 150-170°C Umluft ca. 10-20 Min. goldbraun backen.

Danach die Vanillekipferl vom Blech nehmen und abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen entweder mit Puderzucker bestreuen, oder die Ecken der Kipferl in Kuvertüre tauchen und auf einem Gitter trocknen lassen.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken. Wenn ihr Fragen, Kritik oder Anregungen habt, dann kontaktiert mich gerne.

Über eine Bewertung meines Rezeptes im Anschluß würde ich mich sehr freuen!

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