
Kokos mag nicht jeder, ebenso wie Marzipan oder Lakriz. Doch wer Kokos mag wird dieses Kokosmakronen-Rezept meiner Oma lieben. Luftig leichte Plätzchen, sie saftig im Mund zergehen. In der Weihnachtszeit dürfen die Kokosmakronen auf keinem Plätzchenteller fehlen.
Ihr brauchr nur wenige Zutaten für die Kokosmakronen. Das Rezept meiner Oma schmeckt mit Kokosraspeln exotisch süß und lecker. Ich tauche die Kokosmakronen nach dem Abkühlen in Schokolade oder wie auf dem Foto zu sehen, beträufel die Plätzchen mit Schhokolade. Wer den Schokoriegel Bounty kennt wird diese Kombination aus Kokos und Schokolade lieben.
Ideal ist das Rezept, wenn ihr ein paar Eiweiße übrig habt wie z.B. nach dem Backen von meinem Buttergebäck oder nach dem Zubereiten von meinem leckeren Eierlikör.
Dann müsst ihr das Eiweiß nicht wegwerfen. Für die Kokosmakronen benötigt ihr kein Eigelb. Die Makronen sind auf Oblaten gebacken und sehr schnell fertig.
Welche Zutaten braucht ihr für die Kokosmakronen?
In der luftigen Baisermasse sind natürlich Kokosraspeln die Hauptzutat. Sie sorgen für die exotische Note im fluffigen Gebäck. Die Kokosraspeln werden aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen und haben einen hohen Fettanteil. Deshalb kommt dieses Rezept auch ohne Butter aus. Außerdem sind Kokosmakronen glutenfrei - wenn ihr auch auf glutenfreie Backoblaten zurückgreift. Mein Rezept kommt nämlich auch ohne Mehl aus.
Ansonsten braucht ihr tatsächlich nur noch 4-5 weitere Zutaten:
- Eiweiße - hier verwende ich immer frische Bioeier in der größten Größe die ich bei meinem Bauer bekommen kann.
- Puderzucker ist wichtig für die Stabilität der Eiweißmasse und verteilt sich wegen seiner Feinheiit gut im Eischnee.
- Backoblaten - ich verwende runde Oblaten. welche Größe ihhr verwendet bleibt Euch überlassen.
Tipps und Tricks fürs gute Gelingen
- Ihr solltet den Eischnee sehr steif schlagen. Ob er steif genug ist erkennt ihr am Glanz. Außerdem könnt ihr die Schüssel umdrehen, ohne dass der Eischnee rausfällt.
- Erst dann kommt der Puderzucker hinzu. Ihr solltet den Puderzucker vorher sieben. Dadurch erhaltet iihr ein fluffiges Baiser.
- Am einfachsten tragt ihr die Masse mit zwei Teelöffeln auf die Oblaten auf. Wenn ihr gleichmäßige Kokosmakronen haben wollt dann solltet ihr einen Spritzbeutel verwenden.
- Da jeder Backofen anders ist, solltet ihr während des Backens in der Nähe des Ofens bleiben. Die Farbe sollte hell bleiben.
- Nehmt die Kokosmakronen rechtzeitig aus dem Ofen, denn sie backen noch nach.
Warum ihr mein Rezept ausprobieren solltet...
- Ihr könnt die Kokosmakronen ganzjährig backen. Mit Schokolade sind sie in an jedem Kaffeetisch beliebt.
- Es ist eine optimale Verwertung für übrige Eiweiße.
- In einer Keksdose aus Aluminium sind die Kokosmakronen etwas 3-4 Wochen haltbar.
Ihr sucht noch mehr Ideen für die Weihnachtsbäckerei?
Dann probiert doch gerne meine Vanillekipferl oder meine Zimtsterne aus.
Los geht's...
Zutaten:
- 3-4 Eiweiß
- 250g Puderzucker
- 200g Kokosflocken
- Backoblaten
Zubereitung
Schritt 1:
Eier trennen. Eiweiße zu Eischnee schlagen. Während des Schlagens den Puderzucker einrieseln lassen. Zum Schluß die Kokosraspeln hinzufügen.
Schritt 2:
Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Backoblaten gleichmäßig darauf verteilen.
Schritt 3:
Mit zwei Teelöffeln die Kokosmasse jeweils gleichmäßig auf die Oblaten verteilen.
Schritt 4:
Die Kokosmakronen ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Danach abkühlen lassen.

Schritt 5:
Nach dem Abkühlen könnt ihr die Kokosmakronen mit Kuvertüre verzieren.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken. Bei Fragen, Kritik und Anregungen dürft ihr mich gerne jederzeit kontaktieren.
Über eine Bewertung meines Rezeptes im Anschluß würde ich mich sehr freuen!
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