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Waffeln

Uromas Waffelrezept

Heute möchte ich Euch ein altes Familienrezept vorstellen. Ein Waffel-Rezept meiner Uroma väterlicherseits. Mein Papa hat mir dieses Waffelrezept überliefert mit sehr komischen, ungeraden Mengenangaben. Man muss aber wirklich sagen, dass das Ergebnis sehr lecker und fluffig ist. Waffeln gab es bei uns schon immer. Wenn der Waffelgeruch durchs Haus zieht, dann werden Kindheitserinnerungen wach. Mein Waffelrezept ist eigentlich super einfach. Bei uns gibt es öfter mal Waffeln als Nachmittagssnack. Dazu meinen selbstgemachten Apfelmus oder man bestäubt die Waffeln einfach nur mit Puderzucker. Mit Uromas Waffelrezept begeistere ich heute noch alle am Tisch. Außerdem passen Waffeln in jede Jahreszeit. Um die Schüssel mit dem Waffelteigrest streiten sich generell meine drei Kinder. Abwechselnd dürfen sie die Schüssel ausschlecken. Das fand ich als Kind immer am besten.

Wenn ihr mal spontan Gäste bekommt und keine Lust habt zum Bäcker zu fahren, dann sind Waffeln erstens schnell zubereitet und zweitens der Hit auf jeder Kaffeetafel. 

Uromas Waffelteig ist immernoch spitze!

Für mich und die Kinder gibt es immernoch nichts Besseres als frisch gebackene Waffeln. Fluffige Herzwaffeln oder auch die belgische Variante im Rechteck.

Der Geruch von frisch gebackenen Waffeln macht mich heute noch glücklich und lockt alle direkt ans Waffeleisen. Oft schaffen es die noch heißen Waffeln nicht mal mehr auf den Eßtisch, denn wir essen sie direkt aus dem Waffeleisen kommend.

 

Einen Waffelteiig machen geht wirklich kinderleicht. Ihr könnt den Teig flexibel für alle waffeleisen verwenden. Das Ausbacken könnnt ihr beliebig mit Butter oder Pflanzenfett gestalten. Auch die Teigmenge könnt ihr je nach Personenanzahl variieren und beliebig vervielfältigen. Besser zuviel als zu wenige. Ihr könnt die Waffeln auch noch tagelang kalt genießen. Ich gebe die restlichen Waffeln auch gerne mal in die Brotdosen der Kinder.

Welche Zutaten braucht ihr für die Waffeln?

Für meinen Waffelteig braucht ihr nur wenige Zutaten. Die meisten Zutaten dürftet ihr tatsächlich in Eurem Vorrat haben. Ansonsten bekommt ihr alles im Supermarkt oder in einem Hofladen.

 

Die Basis für einen Waffelteig ist natürlich Mehl. Ich verwende gerne Weizenmehl Type 405. Alternativ könnt ihr aber auch Dinkelmehl Type 630 verwenden.

 

Eier der Größe M machen den Teig schön cremigund glatt. Ich bin ein Fan von glücklichen Hühnern, daher verwende ich nur Eier vom Biobauern.

 

Vanillezucker bringt ein schönes Aroma in die Waffeln. Achtet auf echten Vanillezucker oder stelt den Vanillezucker einfach selbst her.

 

Milch sorgt für die flüssige Geschmeidigkeit des Waffelteiges.

 

Natürlich muss auch Zucker in den Waffelteig. Ein bischen süß muss schließlich sein. Ihr könnt mit dem Zucker ja variieren.

 

Das Backpulver lockert den Teig auf und sorgt dafür dass die Waffeln schön aufgehen und fluffig werden.

Waffelteig zubereiten

Theoretisch könnt ihr alle Zutaten auf einmal in die Rührschüssel geben. Einfacher und schneller gehts nicht.

 

Ich trenne die Eier aber und schlage zuerst Butter, Zucker und Eier schaumig. Danach schlage ich das eiweiß zu Eischnee und hebe es unter.

Zuletzt füge ich dann die restlichen Zutaten hinzu.

Welches Waffeleisen?

Ich bevorzuge ein Waffeleisen in Herzform, einfach weil ich es so gewohnt bin und weil es für mich schön aussieht.

 

Ein gut funktionierendes Waffeleisen ist das A und O für leckere Waffeln. Es gibt sie aus Eisen, dann solltet ihr auf jeden Fall vorher einfetten. Ich habe ein beschichtetes Waffeleisen mit einer guten Antihaft-Beschichtung, das müsst ihr nicht einfetten, ich machs trotzdem.

 

Für backen nehme ich einen kleinen Schöpflöffel mit ca. 50ml Größe, damit nicht zuviel Teig ins Waffeleisen kommt, denn dann läuft der Teig seitlich raus und es gibt eine riesen Sauerei.

Verteilen müsst ihr den Teig nicht. Gebt ihn einfach auf die Mitte. Die Backzeit pro Waffel beträgt ungefähr 3 Minuten. Viele waffeleisen schalten dann auch von rot auf grün. Ihr könnt jederzeit auch den Deckel öffen und nachschauen.

Waffeln warmhalten oder aufwärmen

Frisch gebacken schmecken Waffeln natürlich am besten. Aber auch kalt sind sie ein Genuß.

 

Waffeln warm halten:

Wenn ihr für die ganze Familie Waffeln backt solltet ihr sie warm halten. Ich verwende hier oft den Plastikdeckel der Mikrowelle. Alternativ heizt ihr den Backofen auf 60°C Ober-und Unterhitze vor und stellt den Teller mit den fertigen Waffeln hinein.

 

Waffeln aufwärmen:

Aufwärmen geht auch, wie oben beschrieben im Backofen bei 60°C Ober-und Unterhitze. Alternativ könnt ihr auch den Toaster verwenden sofern ihr einen habt.

Was passt zu Waffeln?

Am allerliebsten esse ich Waffeln mit Puderzucker oder meinem selbstgemachten Apfelmus.

Auch mit heißen Kirschen und Sahne ein Genuss.

Meine Tochter ißt Waffeln oft mit Nuss-Nougatcreme. Auch meine selbstgemachte Erdbeermarmelade ist ein schönes Topping für frische Waffeln.

Lilly, meine größte Tochter macht sich Schokoladenstreußel über die Waffeln.

Los geht's...

Zutaten für ca. 6 Waffeln:

  • 2 Eier
  • 83 g Butter oder Margarine
  • 58 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 160g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 ml Milch
  • 1 Waffeleisen
  • Butter zum einfetten

 

Zubereitung

Schritt 1:

Eier, Butter und Zucker mit einem Handmmixer in einer Schüssel schaumig schlagen.

 

Schritt 2:

Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Milch unterrühren.

 

Schritt 3:

Waffeleisen aufheizen. Beide Seiten des Waffeleisens einfetten und anfangen die Waffeln auszubacken. Gebt immer 2 Eßl. Teig auf jede Seite des heißen Waffeleisens.

 

Wenn Euch mein Rezept gefallen hat, dann lasst gerne einen Kommentar da.

Bei Fragen, Kritik und Anregungen dürft ihr mich gerne kontaktieren!

Über eine Bewertung meines Rezeptes im Anschluß würde ich mich sehr freuen!

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